Nachrichten aus der Metropole Ruhr

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01.09.2014, Metropole Ruhr, Kulturelles

Gelsenkirchener Musiktheater mit Rekordeinnahmen

Gelsenkirchen (idr). Mit der besten Bilanz seiner Geschichte hat das Gelsenkirchener Musiktheater im Revier die zurückliegende Saison beendet. Die Gesamteinnahmen lagen bei rund 1,95 Millionen Euro und damit rund 200.000 Euro über der bisherigen Top-Spielzeit 2010/11. Rund 123.000 Zuschauer besuchten die Vorstellungen im Theater, damit wurde der Rekord von 2010/11 knapp um 1.000 Besucher verfehlt.
Infos: www.musiktheater-im-revier.de

Pressekontakt: Musiktheater im Revier, Christoph Nagler, Telefon: 0209/4097-235, E-Mail: christoph.nagler@musiktheater-im-revier.de

01.09.2014, Metropole Ruhr, Kulturelles

Tana-Schanzara-Preis für Kai Magnus Sting

Dortmund (idr). Der Kabarettist Kai Magnus Sting erhält den mit 3.000 Euro dotierten Tana-Schanzara-Preis des Dortmunder Festivals RuhrHochDeutsch. Mit der Auszeichnungen werden Bühnenkünstler geehrt, die in unterschiedlicher Weise die Tradition des spezifischen Ruhrgebietshumors aufnehmen und weiter entwickeln. Bisherige Preisträger waren die Schauspielerin Maja Beckmann und der Autor und Kabarettist Hans-Peter Krüger. Die Preisverleihung findet am 21. September im Spiegelzelt des Festivals statt.
Kai Magnus Sting sei "einer der erfolgreichsten Kabarett-Entdeckungen der letzten Jahre". Der 36jährige Duisburger "kommentiert bissig-brillant, fokussiert, parodiert, imitiert, analysiert, dreht und wendet das Alltagsgeschehen so lange, bis alles auf den Kopf gestellt worden ist und man das Ergebnis mit ganz anderen Augen bestaunen kann", so die Begründung für die Ehrung.
Ínfos: www.ruhrhochdeutsch.de

Pressekontakt: Theater Fletch Bizzel, Horst Hanke-Lindemann, Telefon: 0151/58772240, E-Mail: hanke-lindemann@fletch-bizzel.de

01.09.2014, Metropole Ruhr, NRW, Deutschland, Kulturelles

Krupp-Stiftung schreibt Fotografie-Stipendien aus

Essen (idr). Die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung vergibt in diesem Jahr wieder zwei Stipendien für Zeitgenössische Deutsche Fotografie, die mit jeweils 10.000 Euro dotiert sind. Bewerben können sich Fotografen aus allen Bereichen, die ein Projekt unabhängig über einen längeren Zeitraum erarbeiten. Das Förderprogramm wird von der Fotografischen Sammlung im Museum Folkwang betreut.
Das Stipendium gehört zu den renommiertesten und ältesten Auszeichnungen für künstlerische Fotografie in Deutschland. Bewerbungsschluss ist am 8. November.
Infos und Bewerbungsunterlagenwww.museum-folkwang.de

Pressekontakt: Museum Folkwang, Anna Littmann, Telefon: 0201/8845160, E-Mail: anna.littmann@museum-folkwang.essen.de

01.09.2014, Medizin, Metropole Ruhr, NRW, Wissenschaft und Forschung

Studie: Viele Krankenhäuser halten sich nicht an Mindestmengenvorgaben

Witten (idr). Zahlreiche Krankenhäuser missachten die Mindestmengenvorgaben für bestimmte Operationen. Sie nehmen Eingriffe vor, die nach dem Willen des Gesetzgebers nur noch in dafür spezialisierten Kliniken durchgeführt werden sollen. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler der Universität Witten/Herdecke.
Die Forscher wertetet für ihre Studie die Qualitätsberichte von fast 2.000 Krankenhäusern der Jahre 2004, 2006, 2008 und 2010 aus. Dabei betrachteten sie sechs mit Mengenvorschriften belegte Eingriffe. Das Ergebnis: Gut die Hälfte aller deutschen Krankenhäuser führen mindestens eine dieser Behandlungen durch. Je nach Eingriffsart dürften aber fünf bis 45 Prozent der Kliniken dies nicht.
Ziel der Mindestmengenvorgabe ist es, dass nur erfahrene Kliniken bestimmte komplizierte Eingriffe vornehmen.

Pressekontakt: Universität Witten/Herdecke, Dr. Werner de Cruppé, Telefon: 02302 / 926-774, E-Mail: werner.decruppe@uni-wh.de

01.09.2014, Soziales, Metropole Ruhr

LVR fördert Beschäftigung behinderter Menschen im westlichen Ruhrgebiet mit 5,5 Millionen Euro

Köln/Metropole Ruhr (idr). Mit fast 5,5 Millionen Euro haben der Landschaftsverband Rheinland (LVR) und die örtlichen Fürsorgestellen im vergangenen Jahr Menschen mit Behinderung und ihre Arbeitgeber im westlichen Ruhrgebiet unterstützt. Mit dem Geld wurden 1.532 Arbeitsplätze geschaffen oder gesichert. 2013 lebten 215.920 schwerbehinderte Menschen im westlichen Teil der Metropole Ruhr.
Infos: www.lvr.de

Pressekontakt: LVR, Michael Sturmberg, Telefon: 0221/809-7084, E-Mail: michael.sturmberg@lvr.de

01.09.2014, Metropole Ruhr, NRW, Vermischtes

Otto kommt in die Essener Lichtburg

Essen (idr). "Der 7bte Zwerg" heißt der neue Animationsfilm von Otto Waalkes, der am 25. September, 20 Uhr, NRW-Premiere in der Lichtburg Essen feiert. Bei der Präsentation des Streifens werden Otto sowie weitere "Zwerge" im Kino zu Gast sein.
Nach zwei Realfilmen um die sieben Gesellen werden diese jetzt in ein Trickfilmabenteuer geschickt. Dafür wird die Dornröschen-Geschichte ganz neu aufgerollt und mit anderen Märchen und Filmzitaten gemischt.
Infos: www.lichtburg-essen.de

Pressekontakt: Lichtburg Essen, Claudia Hagedorn, Telefon: 0201/289550, E-Mail: c.hagedorn@lichtburg-essen.de

31.08.2014, Top MR, Bottrop, Castrop-Rauxel, Datteln, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Herne, Oberhausen, Recklinghausen

KanalLeben: Aktionen zu 100 Jahre Rhein-Herne-Kanal locken 20.000 Menschen an und auf das Wasser

Metropole Ruhr (idr). Mehr als 20.000 Menschen haben an und auf dem Rhein-Herne-Kanal am Samstag (30.August) gefeiert. Spiel, Sport, Mitmach-Aktionen, Musik und Theater standen den ganzen Tag auf dem Programm entlang der Wasserstraße. Wer wollte, konnte die Trendsportart Stand Up Paddling ausprobieren, ins Ruderboot steigen oder beim Arschbombenwettbewerb ins kühle Nass springen - trotz der eher herbstlichen Temperaturen. Der Regionalverband Ruhr (RVR) als Koordinator des KanalLebens hatte zum StrandPicknick in den Emscher Landschaftspark geladen.

Das "KanalLeben" war der Höhepunkt der Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag des Rhein-Herne-Kanals. Vereine, Museen, die zehn Anrainerstädte, das Wasser- und Schifffahrtsamt sowie der Regionalverband Ruhr (RVR) veranstalteten das große Fest. Dazu wurde die zentrale Wasserstraße der Metropole Ruhr von der Schleuse Duisburg-Meiderich bis zum Alten Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop für die motorisierte Schifffahrt gesperrt. Für die Sicherheit sorgte die DLRG.

Seit April gibt es ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm aus Anlass des Kanal-Jubiläums. Die Feierlichkeiten finden am 27. September einen musikalischen Abschluss: Beim !Sing - Day of Song" reisen Chöre vom Schiffshebewerk Henrichenburg aus auf dem KulturKanal.

Das regionale Netzwerk "KulturKanal" verbindet attraktive Kunst- und Freizeitorte mit Kultur und Erholung im Emscher Landschaftspark und war eines der erfolgreichsten Projekte der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010. Projektträger ist seit 2013 der RVR in enger Kooperation mit den Anrainderstädten Bottrop, Castrop-Rauxel, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Herne, Oberhausen, Recklinghausen, Waltrop und Datteln. Bis 2015 wird der KulturKanal mit Unterstützung des NRW-Wirtschaftsministeriums und der EU touristische weiter entwickelt.

Infos: www.kulturkanal.ruhr

HINWEIS AN DIE REDAKTION: Fotos vom "KanalLeben" können Sie unter www.presse.metropoleruhr.de herunterladen.

Pressekontakt: RVR, Pressestelle, Jens Hapke, Telefon: 0201/2069-495, E-Mail: hapke@rvr-online.de

29.08.2014, Metropole Ruhr, Politik, Vermischtes

Einwohnerzahl in der Metropole Ruhr stabilisiert sich

Düsseldorf/Metropole Ruhr (idr). Die Bevölkerung im Ruhrgebiet ist nahezu konstant geblieben. Ende 2013 lebten in der Metropole Ruhr 5.045.784 Menschen, knapp 1.500 weniger als ein Jahr zuvor. Das hat das Statistische Landesamt IT.NRW errechnet.
Einige Städte konnten sogar einen Einwohnerzuwachs verzeichnen, darunter Dortmund mit 575.944 (2012: 572.087) und Essen mit 569.884 Einwohnern (2012: 566.862 ). Dortmund ist weiterhin die größte Kommune im Ruhrgebiet und die drittgrößte in NRW. Es folgt Essen.
Infos: www.it.nrw.de

Pressekontakt: IT.NRW, Pressestelle, Telefon: 0211/9449-2518, E-Mail: pressestelle@it.nrw.de

29.08.2014, Metropole Ruhr, NRW, Wirtschaft

Stadtwerke übernehmen STEAG vollständig von Evonik

Essen/Metropole Ruhr (idr). Das Stadtwerke-Konsortium Rhein-Ruhr hat heute mit Evonik den Vertrag zur Übernahme der verbliebenen 49 Prozent am Essener Energieunternehmen STEAG unterzeichnet. Der Kaufpreis beläuft sich auf rund 570 Millionen Euro. Damit wird das Stadtwerke-Konsortium, das 2011 bereits 51 Prozent der Anteile erworben hat, alleiniger Eigentümer der STEAG.
Am Konsortium beteiligt sind die Stadtwerke von Duisburg, Dortmund, Bochum, Essen, Oberhausen und Dinslaken.
Infos: www.stadtwerke-konsortium.de

Pressekontakt: Stadtwerke Bochum, Kai Krischnak, Telefon: 0234/960-1300, E-Mail: kai.krischnak@stadtwerke-bochum.de; Evonik Industries AG, Edda Schulze, Telefon: 0201/177-2225, E-Mail: edda.schulze@evonik.com

29.08.2014, Soziales, Metropole Ruhr, NRW, Bildung, Politik

Politik und Wissenschaft ziehen positive Zwischenbilanz für Präventionsprojekt "Kein Kind zurücklassen"

Oberhausen/Metropole Ruhr (idr). Vorbeugung funktioniert: Zu diesem Schluss kommen das Land und die Bertelsmann Stiftung bei dem Modellprojekt "Kein Kind zurücklassen". Knapp zweieinhalb Jahre nach dem Start stellten sie heute eine Zwischenbilanz in Oberhausen vor.
Ziel der Initiative ist es, kommunale Präventionsketten aufzubauen. Dafür werden Angebote der Bereiche Gesundheit, Bildung, Kinder- und Jugendhilfe und Soziales systematisch miteinander verknüpft. Mit frühen Hilfen für Familien und einer besseren Vernetzung von Förderangeboten sollen Kinder frühzeitig gefördert werden, so dass möglichst alle die beste Bildung erhalten. Die Hälfte der 18 Modellkommunen sind Ruhrgebietsstädte.
Positiv fällt auch die Bewertung aus wissenschaftlicher Sicht aus. Ein früher Kita-Besuch und Sport im Verein könne helfen, Sprachprobleme bei Kindern mit Migrationshintergrund deutlich zu mildern und so ihre schulischen Chancen zu verbessern. Prävention könne jedoch nicht verordnet werden. Vielmehr müssten Familien die Angebot freiwillig in Anspruch nehmen. Forscher des Zentrums für interdisziplinäre Regionalforschung an der Ruhr-Universität Bochum entwickeln daher Instrumente für Kommunen, um solche Angebote passgenau zu planen.
Das Modellvorhaben läuft noch bis 2015. Dann soll eine umfassende Evaluation vorgelegt werden. Gefördert wird das Projekt mit knapp 4,7 Millionen Euro.
Die teilnehmenden Kommunen in der Metropole Ruhr sind Dortmund, Duisburg, Gelsenkirchen, Gladbeck, Hamm, Kreis Unna, Moers, Oberhausen und Witten.
Infos: www.keinkindzurücklassen.de

Pressekontakt: NRW-Staatskanzlei, Pressestelle, Telefon: 0211/837-1134, -1405, E-Mail: presse@stk.nrw.de; Ruhr-Universität Bochum, David H. Gehne, Telefon: 0234/32-28056, E-Mail: david.gehne@rub.de