03.08.2012, Medizin, Metropole Ruhr, NRW, Wissenschaft und Forschung
Kinder mit chronischen Schmerzen werden nicht optimal versorgt
Datteln (idr). Eine Studie des Deutschen Kinderschmerzzentrums in Datteln belegt Lücken in der Versorgung junger Schmerzpatienten. Bis zu 28 Ärzten haben Kinder und Jugendliche mit chronischen Schmerzen aufgesucht, bevor sie eine spezialisierte Behandlung erhalten. Außerdem nehmen viele jugendliche Patienten Schmerzmedikamente ein, obwohl diese aus ärztlicher Sicht nicht zu empfehlen sind.
Eine Untersuchung von 2.249 betroffenen Kindern und Jugendlichen zeigt, dass die meisten Patienten unter regelmäßigen Kopfschmerzen (70 Prozent) leiden.
Nicht nur körperlichen Faktoren, sondern auch psychosoziale Begleitumstände wie Stress spielen bei chronischen Schmerzen eine Rolle.
Viele der meist weiblichen Patienten (60 Prozent) berichten über tägliche oder dauerhafte Schmerzen und sind dadurch in ihrem Alltag stark beeinträchtigt. Jede vierte Patient verpasst aufgrund der Schmerzen mehr als ein Viertel des Schulunterrichtes.
Infos: www.deutsches-kinderschmerzzentrum.de
Pressekontakt: Vestische Kinder- und Jugendklinik Datteln, Deutsches Kinderschmerzzentrum, Ann-Kristin Ruhe, Telefon: 02363/975-193, E-Mail: a.ruhe@deutsches-kinderschmerzzentrum.de

