23.12.08, Gelsenkirchen, Herne, Metropole Ruhr, NRW, Politik

Metropole im Umbau: "Soziale Stadt" wertet benachteiligte Wohngebiete auf

Gelsenkirchen/Herne.(idr). Mit einem Zuschuss von 76 Millionen Euro hat das Land NRW in diesem Jahr die "Soziale Stadt" unterstützt. Von den insgesamt 48 geförderten Stadtteilen lagen 21 in der Metropole Ruhr. Das bundesweite Programm will benachteiligte Wohngebiete aufwerten.
Gelsenkirchen zählt zu den 17 Revierkommunen, die 2008 gefördert wurden. Die Stadt erhielt cirka 2,61 Millionen Euro, um die Fläche "Schalker Verein" zu reaktivieren. Auf 37 Hektar sollen sich Unternehmen unterschiedlichster Branchen ansiedeln. Im Frühjahr nahm bereits das Solarkraftwerk "Schalker Verein" seinen Betrieb auf.
Ein Teil der Fördergelder floss zudem in die Aufwertung von Fassenden, Schulhöfen oder Plätzen im Programmgebiet "Gelsenkirchen Süd-Ost". Das Land förderte mit den Mitteln der Sozialen Stadt auch die Integrationsarbeit des Stadtteilmanagements. In Gelsenkirchen Süd-Ost beträgt der Ausländeranteil cirka 20 Prozent, die Arbeitslosenquote liegt bei 28 Prozent.
Die Stadt Herne konnte mit den Fördergeldern in seinem Programmgebiet "Bickern/Unser Fritz" 2008 den Bau des Stadtteilzentrums "Pluto" abschließen. Das ehemalige Haus der Jugend bietet seit dem Herbst Veranstaltungsraum für große und kleine Stadtteilbewohner.
Die Fördergelder für die Soziale Stadt ermöglichten auch den Umbau einer alten Maschinenhalle, die neben der Künstlerzeche Unser Fritz am Rhein-Herne-Kanal steht. In ihr soll es künftig ein "kulturelles Kanal-Programm" geben. Für das Gebiet "Bickern/Unser Fritz" stellte das Land 2008 insgesamt 1,43 Millionen Euro bereit.

Pressekontakt: Stadt Gelsenkirchen, Pressestelle, Martin Schulmann, Telefon: 0209/169-2374, E-Mail: martin.schulmann@gelsenkirchen.de; Stadt Herne, Silke Bender, Telefon: 02323/16-2367, E-Mail: silke.bender@herne.de

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