Nachrichten aus der Metropole Ruhr

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18.09.2014, Metropole Ruhr, NRW, Sport und Sportpolitik, Vermischtes

Online-Anmeldung für dritten Vivawest-Marathon freigeschaltet

Gelsenkirchen (idr). Rund acht Monate vor dem Start des dritten Vivawest-Marathons durchs nördliche Ruhrgebiet liegen bereits 1.000 Anmeldungen vor. Bis zum 17. Mai 2015 werden noch mehrere Tausend hinzukommen, die sich auf die Strecke zwischen Gelsenkirchen, Essen, Bottrop und Gladbeck begeben wollen. Ab sofort ist die Online-Anmeldung freigeschaltet.
Auch im nächsten Jahr liegen Start- und Zielbereich wieder am Musiktheater in Gelsenkirchen. Der Marathonkurs verläuft ähnlich wie in diesem Jahr, weist aber einige Neuerungen auf. So werden die Läufer in Essen erstmals durch das Werk eines Aluminiumunternehmens in Essen rennen. Die bekannten Höhepunkte u.a. mit Zeche Zollverein, Zeche Nordstern und anderen Landmarken der Industriekultur passieren die Teilnehmer auch im kommenden Jahr wieder.
Infos und Anmeldung: www.vivawest-marathon.de

Pressekontakt: MMP Veranstaltungs- und Vermarktungs GmbH, Kai Meesters, Telefon: 0221/940577-21, E-Mail: kai.meesters@mmpromotion.de

18.09.2014, Metropole Ruhr, Umwelt

Neue Themenrouten stellen Wasserstoff-Potenzial und vorbildliche Bauten vor

Metropole Ruhr (idr). Beispielhafte Beiträge zur Energiewende können Interessierte künftig auf der Route des Wasserstoffs sowie auf der Route der Modernisierung kennenlernen. Erstmalig vorgestellt werden die beiden Themenrouten während der Auftaktwoche zur klimametropole RUHR 2022 vom 27. September bis 3. Oktober.
Die Route des Wasserstoffs des h2-netzwerk-ruhr verbindet Orte der Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Technologie, die die Speicherung von erneuerbarer Energie, emissionsfreie Mobilität, Wasserstoffgewinnung aus Klärgas sowie dezentrale Stromversorgung und Kraft-Wärme-Kopplung betreffen. Am 29. September und 1. Oktober werden erstmals zwei Bus-Touren auf der Strecke angeboten. Dabei haben die Teilnehmer die Möglichkeit, sich vor Ort anhand laufender Forschungs- und Industrieaktivitäten über den Stand der Technologien zu informieren. Beteiligt sind die Emschergenossenschaft, die Firmen Air Liquide und Hydrogenics sowie das Zentrum für BrennstoffzellenTechnik in Duisburg und das Wasserstoff-Anwenderzentrum Herten.
Ressourcenschonende und energiesparende Gebäude, Plusenergiehäuser und Firmen im Bereich energetisches Bauen sind die Stationen auf der Route der Modernisierung im nördlichen Ruhrgebiet, mit der die Wirtschaftsförderungsgesellschaft WiN Emscher-Lippe vom 27. September bis 3. Oktober zukunftsweisende Projekte in diesem Bereich sichtbar machen will. Vom 27. September bis 3. Oktober öffnen gewerbliche, private und öffentliche Häuser ebenso ihre Tore wie Showrooms und Bauberatungszentren. Auf dem Programm stehen u.a. Fachvorträge, Besichtigungen und Bustouren. In einem nächsten Schritt werden durch eine Expertenjury vorbildliche Objekte prämiert und als Orte der Route der Modernisierung gekürt.
Infos: www.h2-netzwerk-ruhr.de und www.emscher-lippe.de

Pressekontakt: RVR-Projektbüro klimametropole RUHR 2022, Jan Radtke, Telefon: 0201/43772-53, E-Mail: presse@ruhr2022.de; RDN Agentur für Public Relations, Tobias Mühlenschulte, Telefon: 02361/490491-14, E-Mail: t.muehlenschulte@rdn-online.de

18.09.2014, Metropole Ruhr, Tourismus, Verkehr

Leichtes Passagierplus am Dortmunder Flughafen

Dortmund (idr). Dortmund ist neben Düsseldorf und Köln/Bonn der dritte große Flughafen in NRW, der seine Passagierzahlen im ersten Halbjahr steigern konnte. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes IT.NRW wuchs die Zahl der Fluggäste in Dortmund im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht um 0,7 Prozent.
In Weeze, Paderborn/Lippstadt und Münster/Osnabrück hingegen wurden weniger Passagiere gezählt.
Insgesamt flogen im ersten Halbjahr knapp 8,4 Millionen Passagiere von den sechs Airports ab, 1,7 Prozent mehr als 2013.
Infos: www.it.nrw.de

Pressekontakt: IT.NRW, Pressestelle, Telefon: 0211/9449-2521, E-Mail: pressestelle@it.nrw.de

18.09.2014, Metropole Ruhr, NRW, Wissenschaft und Forschung, Umwelt

Bochumer Forscher entwickeln Verfahren zum Stopp von Methangas auf Deponien

Bochum (idr). In den rund 4.000 ehemalige Mülldeponien in Deutschland gärt es: Viele sind nur unzureichend gegen den Austritt von Methangas gesichert. Forscher der Technischen Fachhochschule (TFH) Georg Agricola haben ein Verfahren entwickelt, wie Deponien nachhaltig saniert werden können.
Probebohrungen an einer Altdeponie in Bochum haben gezeigt, dass auch nach mehr als 35 Jahren noch fast 20 Prozent organisches Material vorhanden ist, das von Mikroorganismen verwertet wird. So entsteht Methan. Um den unerwünschten Austritt des Gases zu beenden, führen die Forscher der Deponie durch gezielte Bohrungen Sauerstoff zu. So regen sie die Umwandlung des noch vorhandenen organischen Materials kontrolliert an. Das entstehende Methan wird abgesaugt und kann dann z.B. in einem Blockheizkraftwerk energetisch verwertet werden.
Erst wenn die Methanproduktion zum Stillstand gekommen ist, kann die Deponie geöffnet werden, um metallische oder andere Wertstoffe zu gewinnen. Schätzungen zufolge verbergen sich in deutschen Deponien etwa mehr als 27 Millionen Tonnen Eisen-, Kupfer- und Aluminiumschrott.
Infos: www.tfh-bochum.de

Pressekontakt: Technische Fachhochschule Georg Agricola, Stephan Düppe, Telefon: 0234/968-3334, E-Mail: Dueppe@tfh-bochum.de

18.09.2014, Medizin, Metropole Ruhr

Bochumer Krankenhaus setzt modernste Technik im neuen Institut für Kinderradiologie ein

Bochum (idr). Das St. Josef-Hospital in Bochum baut seine bildgebende radiologische Diagnostik aus. Im neuen Institut für Kinderradiologie kommt künftig ein hochmoderner Kernspintomograph zum Einsatz, der vor allem bei der Untersuchung von kleinen Patienten große Vorteile bietet.
Eine moderne Software sorgt dafür, das die Dauer der Untersuchung sich beträchtlich verkürzt. Das ist wichtig, da Kinder es oft nicht schaffen, längere Zeit ruhig zu liegen, und deshalb oft unter Narkose gesetzt oder mit Medikamenten sediert werden. Zur ihrer Beruhigung dürfen beim neuen Kernspinomographen die Eltern während der gesamten Zeit auch in der Röhre an ihrer Seite bleiben.

Pressekontakt: Katholisches Klinikum Bochum, Dr. Jürgen Frech, Telefon: 0234/509-6104, E-Mail: j.frech@klinikum-bochum.de

18.09.2014, Metropole Ruhr, Kulturelles

Spielstättenprogrammpreis für Dortmunder domicil

Dortmund (idr). Als einziger Club im Ruhrgebiet hat das Dortmunder domicil einen der diesjährigen Spielstättenprogrammpreise erhalten. Der Club wurde in der Kategorie "Spielstätten mit regelmäßig mehreren Konzerten pro Woche" geehrt. Mit der Auszeichnung ist ein Preisgeld in Höhe von 30.000 Euro verbunden.
Insgesamt hat die Initiative Musik 31 Clubs und 27 Veranstaltungsreihen in ganz Deutschland ausgezeichnet.
Infos: www.initiative-musik.de

Pressekontakt: Initiative Musik gGmbH, Michael Wallies, Telefon: 030/531475452, E-Mail: michael.wallies@initiative-musik.de

18.09.2014, Soziales, Metropole Ruhr, NRW, Politik

Aktionsbündnis "Raus aus den Schulden" fordert finanzielle Unterstützung für Flüchtlingsunterbringung

Metropole Ruhr (idr). Anlässlich der Beratung des Bundesrats zur Änderung des Ayslrechts am kommenden Freitag fordern die Sprecher des Aktionsbündnisses "Raus aus den Schulden/Für die Würde unserer Städte" mehr finanzielle Unterstützung für die Kommunen. Die Aufnahme und Versorgung von Flüchtlingen sei eine gesamtstaatliche Pflicht, die nicht allein von den Städten zu stemmen sei. Es seien Land, Bund und EU gefordert.
Als Beispiel nennt das Bündnis Essen. Die Stadt wird voraussichtlich über 30 Millionen Euro investieren müssen, um neue Unterkünfte für Flüchtlinge zu errichten. Die Versorgung schlägt dort mit über 17 Millionen Euro jährlich zu Buche.
Dem parteiübergreifenden Bündnis "Raus aus den Schulden" gehören mittlerweile rund 40 Kommunen an. Entstanden ist die Initiative 2009 in der Metropole Ruhr und im Bergischen Land. Sprecher sind die Mülheimer Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld (SPD) und der Wuppertaler Oberbürgermeister Peter Jung (CDU).

Pressekontakt: Stadt Mülheim, Volker Wiebels, Telefon: 0208/455-1350, E-Mail: volker.wiebels@muelheim-ruhr.de

18.09.2014, Bochum, Bildung, Freizeit, Umwelt, Vermischtes

Einladung zum lokalen Pressegespräch: RVR und seine Partner stellen Programm der WissensNacht Ruhr in Bochum vor

Bochum (idr). Experimentieren, diskutieren, lernen: In der ersten WissensNacht Ruhr am 2. Oktober bieten Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen ein buntes Programm mit mehr als 200 Veranstaltungen an elf Standorten in der Metropole Ruhr. Zu den Schauplätzen gehört auch das Blue Square der Ruhr-Universität Bochum.
Organisiert wird die Entdeckungstour durch die Welt der Wissenschaft vom Regionalverband Ruhr (RVR) im Rahmen der Auftaktpräsentation zur klimametropole RUHR 2022. In diesem Jahr dreht sich daher alles um das "Abenteuer Klima“. Wissenschaftler, aber auch Künstler werden für jedermann verständlich die Herausforderungen und Chancen des Klimawandels präsentieren.
HINWEIS FÜR DIE REDAKTION: Ausführlich vorgestellt wird das Bochumer Programm der WissensNacht Ruhr bei einem Pressegespräch am Freitag, 19. September, 10 Uhr, im Zimmer 111 des Bochumer Rathauses.
Zu Ihren Gesprächspartnern gehören Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz, Jürgen Fischer, Projektleiter klimametropole RUHR 2022 beim RVR, Johanna Hüttner, Projektleiterin UniverCity Bochum und Jens Wylkop von der Ruhr-Universität Bochum. Bitte geben Sie unter pressestelle@rvr-online.de Nachricht, ob Sie teilnehmen.

Pressekontakt: RVR, Pressestelle, Barbara Klask, Telefon: 0201/2069-201, E-Mail: klask@rvr-online.de

17.09.2014, Metropole Ruhr, Kulturelles

Seit zehn Jahren zeigen Literatürk und Buchmesse Ruhr die Vielfalt türkischer Literatur

Essen (idr). Kleines Jubiläum: Seit zehn Jahren bieten das Festival Literatürk und die Buchmesse Ruhr Einblicke in die türkische Literatur.
"Zeit auszuschenken" lautet das Motto des diesjährigen türkisch-deutschen Literaturfestivals Literatürk. Vom 1. bis 10. Oktober erwarten das Publikum mehrsprachige Lesungen, Filme, Theater- und Musikbeiträge in Essen und Umgebung. Eröffnet wird das Festival in Essen mit einer Lesung von den Autoren Feridun Zaimoglu und Hakan Günday aus ihren aktuellen Romanen. Zu den Höhepunkten zählen das Theaterstück "Schmerzliche Heimat" in Kooperation mit dem Westfälischen Landestheater und das Abschluss-Konzert der türkischen Band Yeni Türkü.
Erstmals findet die Buchmesse Ruhr vom 31. Oktober bis 9. November auf dem Welterbe Zollverein statt. Aus einer Initiative türkischstämmiger Studenten hat sich im Verlaufe der Jahre die nach Veranstalterangaben größte Bücherschau ihrer Art in Deutschland entwickelt. Das Rahmen-Programm erstreckt sich inzwischen auf knapp 20 Städte. Die Buchmesse Ruhr soll die Vielfalt der türkischen Literatur bekannt machen, ein Schwerpunkt liegt auf der Lyrik.
Infos: www.literatuerk.com und www.buchmesse-ruhr.de

Pressekontakt: Literatürk, Fatma Uzun, Telefon: 0178/6075163, E-Mail: uzun@literatuerk.de; Buchmesse Ruhr, Fikret Günes, Telefon: 0173/5998161

17.09.2014, Metropole Ruhr, NRW, Umwelt, Vermischtes

Emschergenossenschaft produziert erstmals Wein am Phoenix-See

Dortmund (idr). Der erste Wein vom Dortmunder Phoenix-See ist im Fass: 35 Liter Rebensaft konnte die Emschergenossenschaft keltern lassen. Der hoffentlich edle Tropfen, der daraus entsteht, ist das Ergebnis eines Weinanbau-Experiments, mit dem die Auswirkungen des prognostizierten Klimawandels erforscht werden.
Der Weinberg der Emschergenossenschaft entstand 2012 auf drei Flächen mit jeweils 50 Quadratmetern. Angepflanzt wurden fast 100 Rebstöcke der Sorte Phoenix. Die Traube wurde nicht nur wegen des Ortes gewählt, sondern auch wegen der Robustheit und der Resistenz gegen Schädlinge.
Im Frühjahr soll der erste Wein in Flaschen vorliegen. Na denn: Prost!

Pressekontakt: Emschergenossenschaft, Ilias Abawi, Telefon: 0201/104-2586, E-Mail: abawi.ilias@eglv.de