Nachrichten aus der Metropole Ruhr

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18.12.2014, Soziales, Oberhausen, Metropole Ruhr, Vermischtes

Notfallbegleiter für Muslime treten in Oberhausen ihren Dienst an

Oberhausen (idr). In Oberhausen kümmern sich ab sofort muslimische Notfallbegleiter um Menschen in Ausnahmesituation. Drei speziell ausgebildete Ehrenamtler haben in dieser Woche ihren Dienst angetreten. Sie ergänzen die christlich geprägte Notfallseelsorge. Weil die kulturellen und religiösen Hintergründe sich deutlich unterscheiden, gerät diese bei der Betreuung muslimischer Mitbürger oft an Grenzen.
Die drei neuen Notfallbegleiter wurden in zehn Tagesseminaren der Christlich-Islamischen Gesellschaft e.V. in Zusammenarbeit mit dem Landespfarramt für Notfallseelsorge der Evangelischen Kirche im Rheinland auf ihre Aufgaben vorbereitet. U.a. standen dabei Grundlagen der Psychotraumatologie und der Kommunikation, aber auch Rituale, Worte und Gebete und die Zusammenarbeit mit psychosozialen Diensten auf dem Stundenplan.
Für das Projekt kooperiert der Evangelische Kirchenkreise Oberhausen und das Katholische Stadtdekanat Oberhausen mit der muslimischen Notfallbegleitung.
Oberhausen ist die zweite Stadt im Ruhrgebiet, in der eine solche Notfallbegleitung angeboten wird. In Duisburg sind derzeit neun muslimische Notfallbegleiter im Einsatz.
Ein weiterer kostenfreier Qualifizierungskurs ist für das kommende Jahr geplant.
Infos unter www.chrislages.de

Pressekontakt: Christlich-Islamische Gesellschaft e.V, Telefon: 0221/16834624; Hüyla Ceylan, E-Mail: huelya.ceylan@googlemail.com

18.12.2014, Essen, Metropole Ruhr, Kulturelles

Theater und Philharmonie Essen verlängert Verträge für Ballettintendant und Generalmusikdirektor

Essen (idr). Der Essener Ballettintendant Ben Van Cauwenbergh und der Generalmusikdirektor Tomáš Netopil bleiben an der Theater und Philharmonie Essen (TUP). Der Vertrag Van Cauwenberghs wurde bis zum Ende der Spielzeit 2018/19 verlängert. Der Vertrag des Generalmusikdirektors der Essener Philharmoniker läuft nun bis zum Ende der Spielzeit 2017/18. Ursprünglich sollten beide Engagements 2016 enden.
Ben Van Cauwenbergh trat im Herbst 2008 sein Amt als Ballettdirektor am Aalto-Theater an und ist mit der Spielzeit 2013/14 zum Ballettintendanten ernannt geworden. Tomáš Netopil ist seit der Spielzeit 2013/14 in Essen.
Infos: www.theater-essen.de

Pressekontakt: Philharmonie Essen, Christoph Dittmann, Telefon: 0201/8122-210, E-Mail: christoph.dittmann@tup-online.de

18.12.2014, Metropole Ruhr, Kulturelles

Literaturpreisträger Werner Streletz und Bochumer Symphoniker veröffentlichen Trakl-Hommage

Bochum (idr). Eine literarisch-musikalische Huldigung an ein Leben zwischen Euphorie und Absturz ist das neue Buch "Gewaltig endet so das Jahr – Meine Tage mit Georg Trakl" von Werner Streletz, Preisträger des Literaturpreises Ruhr. Der Bochumer Autor spürt dem Leben des im Ersten Weltkrieg gefallenen Dichters nach, nicht als Biografie, sondern in assoziativen Verknüpfungen. Er beschreibt Trakl als Vorläufer von Pop-Ikonen wie Janis Joplin oder Jimi Hendrix und als überzeitliche Projektionsfläche der tragischen Künstlerexistenz.
Musikalisch begleitet wird das Porträt auf einer CD mit Werken von Komponisten der frühen Moderne wie Gustav Mahler und Arnold Schönberg. Die Veröffentlichung ist in Zusammenarbeit mit den Bochumer Symphonikern entstanden und jetzt im Projektverlag erschienen.
Infos: www.wernerstreletz.de

Pressekontakt: Werner Streletz, Telefon: 0234/309198, E-Mail: w.streletz@t-online.de

18.12.2014, Metropole Ruhr, Kulturelles

Bottroper Festival präsentiert Orgelmusik in interessanten Kombinationen

Bottrop (idr). "Orgel Plus" heißt es zum 27. Mal in Bottrop. Vom 3. bis 11. Januar lässt das Festival in elf Konzerten wieder Orgeln in mehreren Kirchengemeinden in interessanten Kombinationen mit anderen Instrumenten erklingen. Mit dabei sind u.a. das Ensemble Flautando Köln sowie Trompeter Max Westermann. Zweimal treten Chöre zur Orgelmusik auf.
Infos: www.bottrop.de

Pressekontakt: Stadt Bottrop, Andreas Pläsken, Telefon: 02041/70- 3743, E-Mail: andreas.plaesken@bottrop.de

18.12.2014, Herdecke, Witten, Metropole Ruhr, Bildung, Wissenschaft und Forschung

Universität Witten/Herdecke verdoppelt Studentenzahl

Witten/Herdecke (idr). Die Uni Witten/Herdecke hat ihre Studentenzahl in den vergangenen fünf Jahren beinahe verdoppelt. Aktuell studieren hier mehr als 2.000 junge Menschen - so viel wie noch nie. Jetzt soll der Campus, der ursprünglich für 1.000 Studenten ausgelegt wurde, ausgebaut werden.

Pressekontakt: Uni Witten/Herdecke, Jan Vestweber, Telefon: 02302/926-946, E-Mail: jan.vestweber@uni-wh.de

18.12.2014, Medizin, Essen, Metropole Ruhr, NRW, Bildung, Vermischtes

Katholisches Klinikum Essen startet erste Patientenhochschule

Essen (idr). Am Katholischen Klinikum Essen öffnet im kommenden Jahr die wohl erste Patientenhochschule Deutschlands. Absolventen sollen interessierte Bürger und Mitarbeiter des Gesundheitswesens sein, die einen Abschluss als "mündiger Patient" erwerben wollen. In dem viersemestrigen Zertifkikatskurs vermitteln Mediziner des Katholischen Klinikums Essen Wissen und Wissenschaftliches, Hintergründe und Strukturen des Gesundheitswesen. So sollen sie Wissen erwerben, das ihnen eine bessere Kommunikation mit Ärzten oder auch Krankenkassen ermöglicht.
Nach dem Besuch aller Pflichtveranstaltungen können sich die Absolventen zur schriftlichen Prüfung anmelden. Der Zertifikatskurs ist ein kostenfreies Angebot des Katholischen Klinikums Essen und der Steinbeis Hochschule Essen Kupferdreh.
Anmeldungen nimmt die Steinbeis Hochschule Essen Kupferdreh, Petra Walda, E-Mail: patientenuni@kk-essen.de, entgegen.
Infos: www.gesundinessen.de/patientenhochschule

Pressekontakt: Katholisches Klinikum Essen, Pressestelle, Oliver Gondolatsch, Telefon: 0201/6400-1020, E-Mail: o.gondolatsch@kk-essen.de

17.12.2014, Gelsenkirchen, Herten, Metropole Ruhr, Politik, Vermischtes

Herten und Gelsenkirchen erreichen Sperrgebietsverordnung

Münster/Gelsenkirchen/Herten (idr). Die Städte Herten und Gelsenkirchen haben ein Verbot der öffentlichen Prostitution während des Tages erreicht. Die Bezirksregierung Münster erlässt eine Sperrgebietsverordnung, die die Straßenprostitution während der Tagesstunden von 6 bis 20 Uhr Winterzeit und 6 bis 22 Uhr Sommerzeit unterbindet. Die Verordnung tritt zum 5. Januar in Kraft.
Entlang der Münster- und der Gelsenkirchener Straße hatte sich ein "Straßenstrich" etabliert, auf dem zeitweise bis zu 30 Prostituierte ihre Dienste angeboten haben. Langfristig wollen die Städte einen abgegrenzten Kontaktbereich einrichten.

Pressekontakt: Bezirksregierung Münster, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Sigrun Rittrich, Telefon: 0251/411-1070, E-Mail: pressestelle@brms.nrw.de

17.12.2014, Soziales, Metropole Ruhr, Vermischtes

1,26 Millionen Einwohner der Metropole Ruhr haben ausländische Wurzeln

Düsseldorf/Metropole Ruhr (idr). Jeder vierte Einwohner der Metropole Ruhr hat einen Migrationshintergrund. Das geht aus Daten des Landesamtes IT.NRW auf Grundlage des Mikrozensus 2013 hervor. Demnach lebten im vergangenen Jahr 1,26 Millionen Menschen mit ausländischen Wurzeln im Ruhrgebiet. Bezogen auf das gesamte Bundesland ist die Quote ähnlich: 24,5 Prozent aller 17,6 Millionen Einwohner NRWs haben einen Migrationshintergrund.
Personen mit türkischer Herkunft bildeten 2013 in NRW mit einem Anteil von 21,7 Prozent die größte Gruppe der Personen mit Migrationshintergrund. Auf den weiteren Plätzen folgten Personen polnischer (13,7 Prozent), russischer (7,6 Prozent) und kasachischer (5,4 Prozent) Herkunft. Über 2,6 Millionen Personen (60 Prozent) mit Migrationshintergrund besaßen die deutsche Staatsangehörigkeit.
Morgen (18. Dezember) ist Tag der Migranten.
Infos: www.it.nrw.de

Pressekontakt: IT.NRW, Pressestelle, Telefon: 0211/9449-2518, E-Mail: pressestelle@it.nrw.de

17.12.2014, Soziales, Gelsenkirchen, Metropole Ruhr, NRW, Vermischtes

Rudi Assauer Preise an Demenz-Initiativen vergeben

Gelsenkirchen (idr). Fünf herausragende Initiativen aus dem gesamten Bundesgebiet wurden gestern Abend in der Veltins-Arena auf Schalke mit dem diesjährigen Rudi Assauer Preis ausgezeichnet. Geehrt werden Projekte, in denen sich Menschen ehrenamtlich und innovativ um die Betreuung Demenzkranker kümmern.
Der erste Preis, dotiert mit 4.000 Euro, ging an den Caritasverband Düsseldorf e. V. für die Männergruppe "Halbzeit". Mit dem zweiten Preis 2. Preis (2.000 Euro) wurde der Förderverein Zeitspende Vlotho für sein gleichnamiges Projekt geehrt. Weitere Auszeichnungen gingen an den Malteser Hilfsdienst e. V. Mainz für "Ökumenische Gottesdienste für Menschen mit Demenz und ihre Begleiter" (1.000 Euro) und den AWO Bezirksverband Oberbayern e. V. für "Demenz bewegt! – In Bewegung bleiben, Licht und Farbe spüren, Alltag leben" (700 Euro). Den undotierten Medienpreis erhielt Andreas Wenderoth für die GEO-Reportage: "Ein halber Held".
Die Rudi Assauer Initiative wurde Anfang 2013 gegründet. Sie fördert Projekte und veranstaltet Aktionen, die das Krankheitsbild Demenz/Alzheimer aus der Tabuzone herausholen und Aufklärung für Betroffene bewirken sollen.
Infos: www.rudi-assauer-initiative.de

Pressekontakt: Rudi Assauer Gemeinnützige Initiative Demenz und Gesellschaft, Telefon: 02131/75289-63, E-Mail: julia.schildt@ipov-online.de

17.12.2014, Witten, Metropole Ruhr, NRW, Wissenschaft und Forschung, Vermischtes

Wittener Traumaforscher ermitteln unfallreichsten Tag des Jahres

Witten/Herdecke (idr). Traumaforscher an der Uni Witten/Herdecke haben den gefährlichsten Tag des Jahres identifiziert: Die meisten Unfälle passieren am 1. Mai - statistisch gesehen. Das ergibt eine Auswertung des deutschen TraumaRegister. Zwischen Weihnachten und Neujahr kommen dagegen wenig Schwerverletzte in die Kliniken, auffällig ist besonders die geringe Zahl der schweren Autounfälle. Möglicherweise liege das daran, dass man vorsichtiger fährt, weil man seine Familie mit im Auto hat, so die Forscher.
Unter den "Top Ten" der Tage mit den meisten schweren Unfällen ist auch der 3. Oktober. Die übrigen "kritischen" Tage liegen alle im Sommer, wo vor allem durch Motorradfahrer die Unfallzahlen fast doppelt so hoch sind wie im Winter.

Pressekontakt: Universität Witten/Herdecke, Institut für Forschung in der Operativen Medizin (IFOM), Prof. Dr. Rolf Lefering, Telefon: 0221/98957-16, E-Mail: rolf.lefering@uni-wh.de