Nachrichten aus der Metropole Ruhr

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29.08.2014, Metropole Ruhr, Politik, Vermischtes

Einwohnerzahl in der Metropole Ruhr stabilisiert sich

Düsseldorf/Metropole Ruhr (idr). Die Bevölkerung im Ruhrgebiet ist nahezu konstant geblieben. Ende 2013 lebten in der Metropole Ruhr 5.045.784 Menschen, knapp 1.500 weniger als ein Jahr zuvor. Das hat das Statistische Landesamt IT.NRW errechnet.
Einige Städte konnten sogar einen Einwohnerzuwachs verzeichnen, darunter Dortmund mit 575.944 (2012: 572.087) und Essen mit 569.884 Einwohnern (2012: 566.862 ). Dortmund ist weiterhin die größte Kommune im Ruhrgebiet und die drittgrößte in NRW. Es folgt Essen.
Infos: www.it.nrw.de

Pressekontakt: IT.NRW, Pressestelle, Telefon: 0211/9449-2518, E-Mail: pressestelle@it.nrw.de

29.08.2014, Metropole Ruhr, NRW, Wirtschaft

Stadtwerke übernehmen STEAG vollständig von Evonik

Essen/Metropole Ruhr (idr). Das Stadtwerke-Konsortium Rhein-Ruhr hat heute mit Evonik den Vertrag zur Übernahme der verbliebenen 49 Prozent am Essener Energieunternehmen STEAG unterzeichnet. Der Kaufpreis beläuft sich auf rund 570 Millionen Euro. Damit wird das Stadtwerke-Konsortium, das 2011 bereits 51 Prozent der Anteile erworben hat, alleiniger Eigentümer der STEAG.
Am Konsortium beteiligt sind die Stadtwerke von Duisburg, Dortmund, Bochum, Essen, Oberhausen und Dinslaken.
Infos: www.stadtwerke-konsortium.de

Pressekontakt: Stadtwerke Bochum, Kai Krischnak, Telefon: 0234/960-1300, E-Mail: kai.krischnak@stadtwerke-bochum.de; Evonik Industries AG, Edda Schulze, Telefon: 0201/177-2225, E-Mail: edda.schulze@evonik.com

29.08.2014, Soziales, Metropole Ruhr, NRW, Bildung, Politik

Politik und Wissenschaft ziehen positive Zwischenbilanz für Präventionsprojekt "Kein Kind zurücklassen"

Oberhausen/Metropole Ruhr (idr). Vorbeugung funktioniert: Zu diesem Schluss kommen das Land und die Bertelsmann Stiftung bei dem Modellprojekt "Kein Kind zurücklassen". Knapp zweieinhalb Jahre nach dem Start stellten sie heute eine Zwischenbilanz in Oberhausen vor.
Ziel der Initiative ist es, kommunale Präventionsketten aufzubauen. Dafür werden Angebote der Bereiche Gesundheit, Bildung, Kinder- und Jugendhilfe und Soziales systematisch miteinander verknüpft. Mit frühen Hilfen für Familien und einer besseren Vernetzung von Förderangeboten sollen Kinder frühzeitig gefördert werden, so dass möglichst alle die beste Bildung erhalten. Die Hälfte der 18 Modellkommunen sind Ruhrgebietsstädte.
Positiv fällt auch die Bewertung aus wissenschaftlicher Sicht aus. Ein früher Kita-Besuch und Sport im Verein könne helfen, Sprachprobleme bei Kindern mit Migrationshintergrund deutlich zu mildern und so ihre schulischen Chancen zu verbessern. Prävention könne jedoch nicht verordnet werden. Vielmehr müssten Familien die Angebot freiwillig in Anspruch nehmen. Forscher des Zentrums für interdisziplinäre Regionalforschung an der Ruhr-Universität Bochum entwickeln daher Instrumente für Kommunen, um solche Angebote passgenau zu planen.
Das Modellvorhaben läuft noch bis 2015. Dann soll eine umfassende Evaluation vorgelegt werden. Gefördert wird das Projekt mit knapp 4,7 Millionen Euro.
Die teilnehmenden Kommunen in der Metropole Ruhr sind Dortmund, Duisburg, Gelsenkirchen, Gladbeck, Hamm, Kreis Unna, Moers, Oberhausen und Witten.
Infos: www.keinkindzurücklassen.de

Pressekontakt: NRW-Staatskanzlei, Pressestelle, Telefon: 0211/837-1134, -1405, E-Mail: presse@stk.nrw.de; Ruhr-Universität Bochum, David H. Gehne, Telefon: 0234/32-28056, E-Mail: david.gehne@rub.de

29.08.2014, Metropole Ruhr, NRW, Freizeit, Vermischtes

Oberhausener Spionagemuseum zeigt Nachbau von bin Laden-Versteck

Oberhausen (idr). Das Spionagemuseum Top Secret in Oberhausen hat einen neuen Themenbereich zu Terrorismus eingerichtet. Herzstück der Ausstellung ist eine origialgetreue Rekonstruktion des Hauses in Abbottabad, in dem sich Osama bin Laden bis zu seiner Tötung 2011 versteckt hielt.
Die Ausstellung "Operation 9/11 - Dokumentation eines Terroranschlags" informiert über Strömungen im Terrorismus, zeichnet die Geschichte von Al-Qaida auf und thematisiert die Anschläge des 11. Septembers. Zu den Exponaten gehören u.a. ein Original-Kampfanzug der US-Navy Seals mit 240-Grad-Helmkamera und ein biometrischer Scanner, mit dem Osama bin Laden identifiziert werden konnte. Die Anschläge auf das World Trade Center werden in einer Videoinstallation gezeigt.
Infos: www.topsecret-oberhausen.de

Pressekontakt: Institut für Spionage GmbH , Dorothée Oelbracht, Telefon: 0208/62039-123oelbracht@topsecret-oberhausen.de

29.08.2014, Metropole Ruhr, NRW, Freizeit, Vermischtes

"Körperwelten der Tiere" kommt ins Ruhrgebiet

Bochum (idr). Nach den "Körperwelten" kommt jetzt die Ausstellung "Körperwelten der Tiere" nach Bochum. Vom 7. November bis 25. Februar macht die Schau erstmals im Ruhrgebiet Station.
Auf über 1.000 Quadratmetern werden mehr als 100 Exponate ausgestellt, sowohl Ganzkörper-Plastinate als auch Einzelpräparate, Scheiben- und Organplastinate. Zu den Höhepunkten zählt das Plastinat einer Elefantenkuh. Mit einer Länge von sechs Metern und 3,50 Metern Höhe ist es das größte plastinierte Lebewesen. Auch Braunbär- und Gorillaplastinate sowie eine fünf Meter hohe dreidimensionale Scheiben-Giraffe geben Einblicke in Nervensystem, Knochenbau, Muskulatur und Organe der Tiere.
Infos: www.KoerperweltenDerTiere.de

Pressekontakt: Eventstifter, Daniel Niedrich, Telefon: 07141/8510310, E-Mail: D.Niedrich@eventstifter.de

29.08.2014, Metropole Ruhr, Vermischtes

Bundesverteidigungsministerin von der Leyen zur Sprachpanscherin des Jahres gewählt

Dortmund (idr). Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen ist Sprachpanscherin des Jahres. Sie erhält die "Auszeichnung" des Vereins Deutsche Sprache mit Sitz in Dortmund, weil sie im Januar auf der Münchener Sicherheitskonferenz Englisch sprach, obwohl Simultandolmetscher anwesend waren.
Abstimmen durften die Mitglieder des Vereins. Außerdem zur Wahl standen in diesem Jahr das Medienunternehmen ProSieben Sat.1 Media AG ("The Voice Kids", "talk talk talk") und Modemacher Wolfgang "you are supercute" Joop.
Infos: www.vds-ev.de

Pressekontakt: Verein Deutsche Sprache, Telefon: 0231/7948522, E-Mail: info@vds-ev.de

29.08.2014, Bochum, Bottrop, Dorsten, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Gladbeck, Hamm, Herne

Stadtradeln startet am Wochenende / Die meisten Radwege sind wieder frei gegeben

Metropole Ruhr (idr). Für mehr Klimaschutz und weniger Lärm: Am kommenden Samstag (30. August) startet im Ruhrgebiet die Aktion Stadtradeln. Bis zum 19. September treten rund 2.000 Radfahrer in 13 Städten gemeinsam unter dem Dach der Metropole Ruhr in die Pedale. Rechtzeitig zum Beginn des Stadtradelns sind die Aufräumarbeiten nach Pfingststurm "Ela" weit fortgeschritten, und der Großteil der Radwege in der Region konnte wieder frei gegeben werden.
Radler aus Bochum, Bottrop, Dorsten, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Gladbeck, Hamm, Herdecke, Herne, Lünen sowie Mülheim an der Ruhr machen bei der Aktion mit, die vom Regionalverband Ruhr (RVR) koordiniert wird. Die Städte Unna und Rheinberg sind ebenfalls an der Kampagne beteiligt, radeln jedoch unabhängig von den anderen Kommunen.
Auch während des Aktionszeitraums können Interessierte sich noch registrieren lassen. Infos zum Stadtradeln und Registrierungsmöglichkeiten gibt's unter www.stadtradeln.de.
Eine aktuelle Übersicht über gesperrte und frei gegebene Radwege hält der RVR auf seiner Internetseite www.rvr.metropoleruhr.de bereit.

Pressekontakt: RVR, Pressestelle, Jens Hapke, Telefon: 0201/2069-495, E-Mail: hapke@rvr-online.de

29.08.2014, Gelsenkirchen, Umwelt, Vermischtes

Kinder werkeln im Emscherbruch

Gelsenkirchen (idr). Traumfänger, Pfeil und Bogen, Schmuck, Phantasiefiguren und vieles mehr können Kinder bei der Aktion "Werkeln im Wald" herstellen, zu der RVR Ruhr Grün am Freitag, 5. September, 16 Uhr, in den Gelsenkirchener Emscherbruch einlädt. Bei der dreistündigen Veranstaltung sammeln die Acht- bis Zwölfjährigen in Begleitung je eines Erwachsenen Stöcke, Wurzeln und anderes Material, um diese dann zu bearbeiten. Mitzubringen sind ein Schnitz- oder Taschenmesser, Nägel, Wolle, Schnur, Schmirgelpapier und - falls vorhanden - Werkzeuge wie eine kleine Säge, Hammer und Zange.
Treffpunkt ist der Forststützpunkt Emscherbruch, Holzbachstraße 2, in Gelsenkirchen. Die Teilnahme kostet neun Euro pro Person. Eine verbindliche Anmeldung unter 0209/169-4099 oder www.umweltportal.gelsenkirchen.de ist notwendig.
Das vollständige Programm "Natur erleben" steht unter www.naturerleben.metropoleruhr.de als Download.

Pressekontakt: Stadt Gelsenkirchen, Telefon: 0209/169-4099

29.08.2014, Hamm, Umwelt, Vermischtes

Kräuterführungen auf der Halde Kissinger Höhe

Hamm (idr). "Kräuter-Zauber" ist die Exkursion auf der Halde Kissinger Höhe in Hamm getitelt, zu der RVR Ruhr Grün am Freitag, 5. September, 17 Uhr, einlädt. Der Arzt Dr. Carsten Grüneberg und Landart-Künstlerin Renate Wörmann informieren über Flora und Fauna und geben eine Anleitung zum spielerischen Gestalten mit Naturmaterialien. Treffpunkt ist der Parkplatz am Kommunalfriedhof, Zechenweg, in Hamm-Herringen.
Am Sonntag, 7. September, 15 Uhr, führt eine Industrienatur-Exkursion zur Halde. Dabei lernen die Teilnehmer Nachtkerze, Johanniskraut, Natternkopf und andere heimische und fremde Wildkräuter kennen und erfahren, welche Heilkraft diese haben. Interessierte treffen sich an der Infotafel am Parkplatz des Ökologiezentrums, Sachsenweg 8.
Bei beiden Veranstaltungen zahlen Erwachsene fünf, Kinder drei Euro.
Das vollständige Programm "Natur erleben" steht unter www.naturerleben.metropoleruhr.de als Download.

Pressekontakt: Renate Wörmann, Telefon: 02381/371720; RVR Ruhr Grün, Haus Ripshorst, Telefon: 0208/88334-83, E-Mail: infozentrum-elp@rvr-online.de

29.08.2014, Xanten, Umwelt, Vermischtes

Die Bislicher Insel mit RVR Ruhr Grün entdecken

Xanten (idr). "Wald- und Wiesenfühlungen" ist eine Exkursion auf der Bislicher Insel in Xanten getitelt, zu der RVR Ruhr Grün am Samstag, 6. September, 10 Uhr, einlädt. Bei der dreistündigen Tour erleben die Teilnehmer die Natur mit allen Sinnen und können daraus Kraft und Inspiration für den Alltag gewinnen. Die Veranstaltung kostet 15 Euro pro Person. Eine verbindliche Anmeldung bis zum 1. September unter 02801/988230 ist notwendig.
Am Sonntag, 7. September, erfahren Naturfreunde bei einer weiteren Exkursion, wie Naturgewalten und Menschen die Bislicher Insel im Laufe der Jahrtausende geformt und verändert haben. Die zweistündige Führung startet um 15 Uhr. Erwachsene zahlen fünf, Kinder bis 16 Jahre drei Euro.
Treffpunkt für beide Veranstaltungen ist das NaturForum Bislicher Insel, Bislicher Insel 11, in Xanten.
Das Veranstaltungsprogramm 2014 des NaturForums und die Broschüre "Natur erleben" stehen unter www.naturforum-bislicher-insel.de als Download.

Pressekontakt: RVR Ruhr Grün, Jutta Eckardt, Telefon: 02801/988230, E-Mail: naturforumbislicherinsel@rvr-online.de